Welche Verfahren zur Golderzaufbereitung eignen sich für schwer zu trennende Erze?
Die Verarbeitung von schwer trennbaren Golderzen erfordert oft fortschrittliche Methoden und Kombinationen von Techniken aufgrund der komplexen Zusammensetzung des Erzes, die feine Goldpartikelgrößen, das Vorhandensein von Sulfiden, refraktäre Minerale und andere Verunreinigungen umfassen kann. Hier sind einige Methoden, die häufig zur Verarbeitung solcher Erze verwendet werden:
1. Schwerkraftkonkentration + Flotation
- Wann man verwenden sollte:Geeignet für Erze mit grobem Gold oder wenn Gold mit Sulfiden oder Gangmineralien assoziiert ist.
- Prozess:
- Schweretrennanlagen (z. B. Schütteltische, Schüttelplatten oder Zentrifugalkonzentratoren) gewinnen grobe Goldpartikel zurück.
- Feine Partikel werden in einen Flotationskreislauf geschickt, um Sulfide mit feinem Gold zu konzentrieren.
- Vorteil:Wirksam für Erze, die sowohl frei bewegliches als auch refraktäres Gold enthalten.
2. Druckoxidation (POX)
- Wann man verwenden sollte:Effektiv für schwer verarbeitbare Erze mit sulfidhaltigen Mineralien wie Pyrit oder Arsenopyrit, die Gold einfangen.
- Prozess:
- Das Erz wird hohen Druck und Temperatur in Anwesenheit von Sauerstoff und Wasser ausgesetzt, um Sulfide zu oxidieren.
- Dies macht Gold empfänglicher für die Cyanid-Laugung.
- Vorteil:Ermöglicht hohe Rückgewinnungsraten aus refraktären Erzen.
3. Rösten
- Wann man verwenden sollte:Für refractory Erze, die organischen Kohlenstoff (kohlige Golderze) oder Sulfide enthalten.
- Prozess:
- Das Erz wird in einer kontrollierten Atmosphäre erhitzt, um Sulfide zu oxidieren oder Kohlenstoffmaterialien zu verbrennen.
- Vorteil:Erhöht die Exposition von Gold gegenüber nachfolgenden Auslaugungsprozessen.
4. Biooxidation (BIOX)
- Wann man verwenden sollte:Umweltfreundliche Alternative für Erze mit Sulfiden, insbesondere bei der Verwendung von Bakterien zur Zersetzung von Sulfiden, ist wirtschaftlich und ökologisch vorteilhaft.
- Prozess:
- Bestimmte Bakterien (z. B. Acidithiobacillus ferrooxidans) werden eingeführt, um sulfidische Mineralien, die Gold einschließen, zu oxidieren und abzubauen.
- Vorteil:Umweltfreundlich mit niedrigeren Kosten im Vergleich zur thermischen Oxidation.
5. Ultrafine Mahlen
- Wann man verwenden sollte:Um feine Goldpartikel, die in Sulfiden oder Gangmineralien eingeschlossen sind, zu befreien.
- Prozess:
- Erz wird zu ultrafeinen Partikelgrößen (10–20 Mikrometer) zerkleinert, um die exponierte Oberfläche zu vergrößern.
- Die anschließende Cyanidierung oder Flotation wird verbessert.
- Vorteil:Verbessert die Rückgewinnungsraten erheblich für feines oder disseminiertes Gold.
6. Cyanidierung mit Mitigation von Preg-Robbing
- Wann man verwenden sollte:Wenn das Erz kohlenstoffhaltiges Material enthält, das gelöstes Gold absorbiert ("Präabsorption").
- Prozess:
- Techniken wie das Zugabe von Kerosin oder Chemikalien, um kohlenstoffhaltiges Material zu "blenden", können verwendet werden.
- Alternativ werden Röstung oder Flotation manchmal vor der Cyanidation angewendet.
- Vorteil:Verhindert, dass Gold durch Adsorption an Kohlenstoff verloren geht.
7. Thiosulfatauslaugung
- Wann man verwenden sollte:Wenn die Verwendung von Cyanid eingeschränkt ist oder bei Erzen mit cyanidverbrauchenden Elementen (z.B. Kupfer, Sulfide).
- Prozess:
- Verwendet Thiosulfat als Laugungsmittel, um Gold selektiv aufzulösen.
- Vorteil:Weniger giftig und umweltfreundlicher im Vergleich zu Cyanid.
8. Albion-Verfahren
- Wann man verwenden sollte:Besonders nützlich für refraktäre Erze, die feines Gold enthalten, das in Sulfidmatrices eingeschlossen ist.
- Prozess:
- Kombiniert ultrafeines Mahlen mit chemischer Oxidation in einem sauren Milieu.
- Vorteil:Kostengünstige Alternative zu POX und Röstung mit relativ geringerem Energieverbrauch.
9. Harz-in-Pulpe (RIP) oder Harz-in-Laugung (RIL)
- Wann man verwenden sollte:Ähnlich wie Carbon-in-Pulp/Leaching, jedoch anwendbar, wenn Erze vorab aufnehmende Materialien enthalten.
- Prozess:
- Synthetische Harze werden verwendet, um Gold aus der Lösung anstatt Aktivkohle zu adsorbieren.
- Vorteil:Bietet höhere Selektivität und Widerstandsfähigkeit gegenüber Preg-Robbing-Materialien.
10. Kombination von Vorbehandlung + Cyanidierung
- Wann man verwenden sollte:Für refraktäre Erze, die mehrere Schritte erfordern.
- Prozess:
- Vorgänge zur Vorbehandlung wie Druckoxidation, Röstung oder Biooxidation werden eingesetzt, um Gold freizusetzen.
- Die nachfolgende Cyanidierung extrahiert das Gold.
- Vorteil:Adressiert Herausforderungen im Zusammenhang mit sowohl Sulfiden als auch anderen goldführenden Mineralien.
Faktoren für die Auswahl:
- Goldverband:Wird Gold als freie Partikel, in Sulfiden eingeschlossen oder in Verbindung mit karbonhaltigen Materialien gefunden?
- Erzmikrogeologie:Vorhandensein von Sulfiden, Arsen, organischem Kohlenstoff oder anderen Mineralien, die die Gewinnung erschweren.
- Wirtschaftliche Machbarkeit:Energiekosten und Reagenzkosten, Verfügbarkeit der Infrastruktur und Umweltvorschriften.
- Umweltbelastung:Berücksichtigung von cyanidfreien Methoden oder umweltfreundlichen Technologien wie BIOX oder Thiosulfat-Extraktion.
Die Verwendung einer Kombination dieser Methoden, die auf die spezifische Mineralogie des Erzes abgestimmt ist, ist oft notwendig für eine effiziente Goldgewinnung aus schwer zu trennenden Erzen.
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